Heranwachsen mit dem Social Web:
Zur Rolle von Web 2.0 -Angeboten im Alltag von Jugendlichen und jungen Erwachsenen
21. Mai 2009
Heranwachsen mit dem Social Web
9. Mai 2009
Internet – ein Massenmedium? Treffen am 10. Juni, 18:30
Thema und Termin für das Treffen der Forschungsgruppe Internetforschung im Juni sind nun fix: Am 10.6 ab 18:30 im Raum D geht’s um eine Frage, die nicht nur MedienwissenschafterInnen beschäftigt, seit das Netz Mitte der 90er über die akademische und TechnikerInnen-Welt hinaus gewachsen ist: Das Internet – ein Massenmedium? Bzw. wo, wann, für wen und für wen nicht?
Das Internet mit dem Begriff ‘Massenmedium’ zu beschreiben mag anachronistisch, die Diskussion über einen einzelnen Begriff überflüssig erscheinen. In einem akademischen Umfeld, in dem Theorien zu Massenmedien, vor allem ihren zahlreichen ‘Wirkungen’ auf Individuen und in der Gesellschaft, eine zentrale Rolle spielen, ist die Frage jedoch alles andere als irrelevant. Wie sollen wir heute umgehen mit all diesen Theorien, welchen Erklärungskraft haben sie noch für eine Gesellschaft, in der die ‘klassischen’ Massenmedien zusehends in einem multimedialen, multifunktionalen, mulitdirektionalen Kommunikationsnetz aufgehen?
Diesen Fragen werden wir an besagtem Termin im Raum D des Museumsquartiers nachgehen. Eine befriedigende Antwort ist kaum zu erwarten, wohl aber ein Eindruck von der möglichen Tragweite dieser Frage, nicht zuletzt für jenes Fach, dass sich über den Begriff der ‘Massenmedien’ definiert: die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft.
Wir freuen uns auf eine lebendige Diskussion, die durch einen kurzen Input durch mich zu den dazu bisweilen gegeben Antworten aus dem sozialwissenschaftlichen Establishment eingeleitet wird.
Wer den Raum D nicht kennt: Auf Digitalks.at ist die Anfahrt beschrieben!
7. Mai 2009
1. Mai 2009
Nächstes Treffen: 6.5., ab 18:30 Uhr im Raum D
Am Mittwoch, dem 6.5. ist es wieder soweit: Auf Einladung von Transforming Freedom trifft sich die Gruppe Internetforschung zum dritten Mal in diesem Frühjahr im Raum D im Quartier für digitale Kultur (QDK) im Museumsquartier. Ab 18:30 Uhr geht es los – den Input liefert diesmal Olivio Sarikas, der sein Dissertationprojekt „Vivid Pose“ vorstellt – die Treffen sind offen, es darf also jede/r hinzustoßen!
Vivid Pose – Wie Flickr die Erzähleweise der privaten Fotografie verändert
Flickr ist eine Web 2.0 Seite und somit eine social-media Format, dass auf die intensive Interaktion der Communtiy ausgelegt ist. Wer seine privaten Fotos auf Flickr lädt macht sie zu öffentlichen Fotos und muss sich, vielleicht das erste mal in seinem Leben, mit Bildrecht und Öffentlichkeitswirkung auseinandersetzen. Flickr ist eine Kulturmaschine. Vorgestaltet, mit Regeln und Design versehen, zwingt es den User in einen Mechanismus der Flickrästhetik. Die Fotos des Users werden in einen bunten Strom mit den Fotos der anderen User geschmissen. Im Flusserschem Sinne gefressen, verdaut und wieder ausgeschieden erscheinen die Fotos ohne Kontext, ohne Betreuung durch den Autor, an völlig anderen Orten, teils an Un-Orten, um dort von neuem gefressen, verdaut und ausgeschieden zu werden. Der User verliert die Kontrolle über seine Bilder und kann sie, möchte er sich dem Spiel anschließen, nur zurückgewinnen, in dem er seinen Fotos an den Maschinenklang der Flickrwelt anpasst. Die frage ist nun ob er dadurch sich selbst und seine Geschichte in der Flickrwelt vergisst, sie vielleicht sogar vorher schon abstreift um überhaupt in die Flickrwelt eindringen zu können.
Wer den Raum D nicht kennt: Auf Digitalks.at ist die Anfahrt beschrieben!
Vortrag J. D. Bolter: Facebook,YouTube, ARGs
Facebook,YouTube, ARGs und die Avantgarde als Lebenspraxis
Vortrag & Diskussion
Jay David Bolter
Co-Director des Wesley Center for New Media, Georgia Institute of
Technology. Autor von Windows and Mirrors (mit Diane Gromala), Writing
Space und Remediation (mit Richard Grusin).
19. Mai 2009, 19:30
Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Schreyvogelsaal (Vortrag), Jura-Soyfer-Saal (Stream)
Hofburg, Batthyanystiege
1010 Wien
Begrüßung:
Klemens Gruber
Moderation: Jana Herwig
Es gibt offenes WLAN vor Ort. Die Webstream-URL wird vor Beginn des
Vortrags angekündigt: http://tfm.univie.ac.at
In Zusammenarbeit mit net culture lab
http://lab.netculture.at/
Unsere gegenwärtige Medienkultur ist von zwei Formen der Mediatisierung geprägt, denen zwei grundverschiedene Ordnungen des Sehens, der Blickregimes (scopic regimes) und damit der ideologisch gefärbten Weisen, die Welt darzustellen, entsprechen:
Die erste Form, Transparenz, finden wir etwa in(Mainstream-)Unterhaltungsfilmen, Fernsehdramen und einer Vielzahl von Nachrichtenmedien, d.h. überall wo eine transparente Darstellung der mediatisierten ‚Wirklichkeit’ angestrebt wird. Die zweite Form, die Hypermediatisierung, erkennt man in avantgardistischer Kunst, aber
auch in neuen digitalen Applikationen, etwa klassischen Web 2.0-Anwendungen wie Facebook und YouTube oder in Alternate Reality Games (ARGs), welche mit und über verschiedene Medien hinweg (z.B. Webseiten, Email, Telefonanrufe) gespielt werden.
Nur mitunter ironisch stellt sich der Vortrag der Frage, ob diese neuen populären Medienformen nicht endlich die historische Aufgabe der Avantgarde erfüllen könnten, nämlich die Kunst in die Lebenspraxis zu verwandeln.
21. April 2009
Amateure im Web 2.0: Tagung am 24./25.04
Freitag, 24. April 2009 (12.30 – 19.00 Uhr)
Samstag, 25. April 2009 (11.00 – 18.00 Uhr)
Konzeption: Ramón Reichert – Kunstuniversität Linz / Abt. Medientheorie
Organisation: Brigitte Mayr – SYNEMA – Gesellschaft für Film & Medien
Tagungsort: IBM Forum Wien, Obere Donaustraße 95, 1020 Wien
Das volle Konferenzprogramm:
Freitag, 24. April 2009
~ ab 12.00 Uhr: Eintreffen der TeilnehmerInnen, Registrierung
12.45-13.00 Uhr: Begrüßung, Einleitung
Dr. Georg Haberl
Brand Systems & External Relations, IBM Austria – Internationale Büromaschinen Gesellschaft m.b.H Wien
Priv. Doz. Univ. Ass. Dr. phil. habil. Ramón Reichert
Assistent am Institut für Medien / Medientheorie der Kunstuniversität Linz
Konzept der Konferenz „Amateure im Web 2.0: Medien, Praktiken, Technologien“
Dr.in phil. Brigitte Mayr
Leiterin der interdisziplinären Schnittstelle SYNEMA Wien zur Vermittlung zwischen Kunst & Wissenschaft der audiovisuellen Medien
13.00-13.45 Uhr: Keynote
Univ.-Prof. Dr. Oliver Grau
Lehrstuhl für Bildwissenschaften, Donau-Universität Krems
MedienKunstGeschichte: Für eine Interdisziplinäre Bildwissenschaft
14.00-15.30 Uhr: Medien- und Selbsttechnologien
Dr. Jens Ruchatz
Institut für Theater- und Medienwissenschaft, Universität Erlangen-Nürnberg
Vom Tagebuch zum Blog. Eine kurze Mediengeschichte des Privaten
Vertr.-Prof. Dr.in Andrea Seier
Institut für Medienwissenschaft, Ruhr Universität Bochum
Delinquente Dancing Queens. Die Tanz-Performances
philippinischer Gefängnisinsassen bei YouTube
Hanna Surma M.A
Institut für Medienwissenschaft, Ruhr Universität Bochum
„A Vlog a Day…“: Diary-Style Videoblogs und das
wechselseitige Konstitutionsverhältnis von Selbst und Medien
Moderation, Kommentar: Dominika Szope M.A.
wissenschaftliche Mitarbeiterin am LS Mediengeschichte / Visuelle Kultur (FB 3) der Universität Siegen
16.00-17.00 Uhr: Fankulturen
Prof. in Dr.in Verena Kuni M.A.
Visuelle Kultur / Institut für Kunstpädagogik, J. W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
„But is it …?“ Fan Art 2.0
Makiko Mizuno
JSPS Research Fellow of the Japan Society for the Promotion of Science, z. Zt. Wien
Eine Amateurkultur der Literatur: Handyroman in Japan
Moderation, Kommentar: Sophie Gwendolyn Einwächter M.A.
Promotionsprojekt zum Web 2.0 an der Ruhr-Universität Bochum; Web-Administratorin des
NECS-Portals (European Network of Cinema & Media Studies)
17.30-19.00 Uhr: Datenarchitektur und Sozialstruktur
Stefan Heidenreich
freier Kultur- und Medientheoretiker, Berlin
Überladen.
Bits zu Text, Text als Zeiger auf Dateien, Dateien zu Freunden
Prof. Hendrik Speck
Fachbereich Informatik/ Interaktive Medien / Search Engine Labor, Fachhochschule Kaiserslautern
Profiling YouTube. The Images and the Audience.
Die Sozial- und Kommunikationsstruktur sozialer Netzwerke
Dipl. Sozialwiss. Ulla Patricia Autenrieth
Institut für Medienwissenschaft, Universität Basel
Die Verschränkung von Öffentlichkeit und Privatheit aus der
Perspektive jugendlicher Nutzer von Social Network Sites.
Ergebnisse einer aktuellen Rezeptionsstudie
Moderation, Kommentar: Carolin Wiedemann
Abschlussarbeit über das Subjektivierungsregime auf facebook an der Universität Hamburg;
Autorin universitärer Projekte, wie webwatching.info oder halbstark-online.de
Samstag, 25. April 2009
11.00-12.00 Uhr: Medienkulturelle Praktiken
Daniela Pscheida M.A. | Dr. Sascha Trültzsch
Dept. Medien- und Kommunikationswissenschaften, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Selbstdarstellung und -inszenierung in internetbasierten Kontaktnetzwerken:
veröffentlichte Privatheit als Massenphänomen
Roman Marek M.A
FB Medienwissenschaften / Graduiertenkolleg Automatismen, Universität Paderborn
Wenn der Rezipient zum Produzenten wird:
Die Zirkulation der Videobilder auf YouTube
Moderation, Kommentar: Sophie Gwendolyn Einwächter
12.30-13.30 Uhr: Spielkulturen
Dr. Harald Hillgärtner
Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, J. W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
OpenSimulator – zur Pluralisierung des Metaversums
Dr.in Meike Wagner
Institut für Theaterwissenschaft, Ludwig-Maximilians-Universität München
Das Populäre und das Archiv. Social Networking als Archivpraxis
Moderation, Kommentar: Jana Herwig M.A.
Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Universität Wien
14.15-15.45 Uhr: Wissenstechniken
Priv. Doz. Univ. Ass. Dr. phil. habil. Ramón Reichert
Assistent am Institut für Medien / Medientheorie der Kunstuniversität Linz
Wissenstechniken und dissidente Praktiken
Stephan Münte-Goussar
Arbeitsbereich Bildung und Ökonomie / Allgemeine Erziehungswissenschaft, Universität Hamburg
ePortfolio.
Tool der Selbstthematisierung für den Selbstunternehmer 2.0
Mag. phil. Andreas Wiesinger
Linguistische Medien- und Kommunikationswissenschaft, Universität Innsbruck
Bewerten und Bestrafen. Formen der populären Bewertung im Web 2.0
Moderation, Kommentar: Carolin Wiedemann
16.00-18.00 Uhr: Visuelle Kulturen / Visuelle Politiken
Jana Herwig M.A.
Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Universität Wien
2 Girls 1 Cup Reaction: Distinktionsgewinn durch somatische Entgleisung im Social Web
Dr. Steffen Siegel
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Bildkulturen“
Auf der Bildfläche bleiben.
Zu einer Bilderpolitik der Selbstüberwachung im Internet
PD Dr.in phil. Susanne Lummerding
z. Zt. Gastprofessorin für Gender Studies an der Universität Celovec/Klagenfurt, davor Gastprofessorin für Intermedialität am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaften der Universität Wien
[Un]Framing Mediality and the Political
Moderation, Kommentar: Ramón Reichert
20. März 2009
Nächstes Treffen: 1.4., 18:30, Verschwörungstheorien im Web
Wiederum auf Einladung von Transforming Freedom trifft sich am 1. April 2009 ab 18:30 die Gruppe Internetforschung im Raum D des Quartiers für Digitale Kultur im Museumsquartier. Diesmal stehen Verschwörungstheorien im Web im Zentrum des Interesses – René König hat die Patenschaft für die inhaltliche Gestaltung übernommen und wird uns in folgende Thematik einführen:
Das Internet gibt der Öffentlichkeit neue Artikulationsmöglichkeiten, was spätestens mit Einführung des Begriffs „Web 2.0“ weitläufig diskutiert wird. Die einstigen Autoritäten der Wissensproduktion und –distribution – das Wissenschaftssystem und die Massenmedien – haben dadurch ihre Monopolstellung verloren. Abweichende Weltdeutungen erhalten gleichzeitig durch das Internet neue Chancen zur Rezeption und auch zur Organisation und Vernetzung. Ein Beispiel dafür sind Verschwörungstheorien zu den Terroranschlägen des 11. September 2001, die sich seit einigen Jahren im Gewand einer sozialen Bewegung („9/11 Truth Movement“) präsentieren und organisieren.
Bisherige Untersuchungen dieses Phänomens tendieren zu einer Pathologisierung dieser Ansichten und postulieren mehr oder weniger explizit ihre Falschheit. Wissenssoziologisch erscheint dies unbefriedigend, da solche Ansätze kaum Erklärungen für die durchaus beachtliche Popularität dieses „falschen“ Wissens liefern. Diesem Mangel soll mit der Diplomarbeit begegnet werden, indem eine konstruktivistische Perspektive eingenommen wird. Anstatt Fragen der Richtigkeit und Falschheit zu stellen, soll dazu viel mehr der Prozess gesellschaftlicher Wirklichkeitskonstruktion selbst zum Untersuchungsgegenstand gemacht werden.
Meine Ansätze dazu würde ich euch gerne in der kommenden Sitzung vorstellen. Ich würde mich sowohl über theoretische, als auch über methodische Diskussionen und Tipps freuen.
Falls jemand einführend zu dem Thema noch mehr lesen möchte, empfehle ich:
Schetsche, M., 2007, Die ergoogelte Wirklichkeit. Verschwörungstheorien und das Internet, in: Lehmann, K. und Schetsche, M. (Hg.): Die Google-Gesellschaft. Vom digitalen Wandel des Wissens, Bielefeld: Transcript Verlag, 113-120 <http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19964/1.html>
Einen Anfahrtsplan findet man auf den Seiten von Digitalks – man beachte ebenfalls den/das Blog der Forschungsgruppe Internet am Graduiertenzentrum SOWI (= Gruppe Internetforschung).
17. März 2009
General Online Research 09 April 6-8, 2009 University of Vienna, Austria
The focus of the General Online Research (GOR) is the discussion of basic research, innovative developments, and practical experiences in the field of online research. Online research covers a) all methods, instruments and theories that are dealing with the collection of data via online networks and b) effects of online applications and technologies on all levels of society. That involves mobile communication as well. The annual GOR conference involves research mainly within the social and behavioral sciences. GOR 09 supports the exchange of knowledge not only in an interdisciplinary way, but also between researchers and practitioners as well as between universities and companies.
17. Februar 2009
Call for Papers: „Digital Media Technologies Revisited: Theorising social relations, interactions and communication“
A two-day conference co-organised by:
the ECREA Digital Culture & Communication (DCC) section,
the DGPuK Computer-Mediated Communication (CMC) section and
the DGPuK Media Sociology (MS) section
with support from the Centre for Material Digital Culture (DMDC),
University of Sussex, UK
and the COST 298: Participation in the Broadband Society network
Place: University of the Arts, Berlin, Germany
Dates: Nov. 20-21, 2009
Topic:
This two-day conference on ‘Digital Technologies Revisited’ aims to understand contemporary developments in digital media and digital media theory by looking backwards as well as forwards. We set out to explore an in-between time: a time, when much of the hype concerning digital media has died down, much research material has been gathered and analyzed and quite a bit about the possibilities and limitations of digital media (especially in comparison to older media forms) has been understood.
More at: http://digitalcultureandcommunication.blogspot.com/2009/01/cfp-digital-media-technologies.html
Please submit an extended abstract (700 words max.) by the 31st of May 2009 (and clearly stating which topic section you would like to submit this to) to:
Prof. Dr. Maren Hartmann – University of the Arts (UdK), GWK -
Mierendorffstraße 30 – 10589 Berlin – Germany – Phone: +49 30 3185 2943
Email: hartmann@udk-berlin.de
Digital Culture and Comunication ECREA section
http://www.ecrea.eu/divisions/section/id/5
10. Februar 2009
Nächstes Treffen am 4. März, 18 Uhr, im MQ
Im Sommersemester 2009 trifft sich die Gruppe Internetforschung auf informeller Ebene – für die Bereitstellung der Räumlichkeiten des nächsten Treffens bedanken wir uns bei TransformingFreedom.org. Hier der offizielle Ankündigungstext:
Auf Einladung von Transforming Freedom, dem Radar für digitale Kultur, trifft sich die Gruppe Internetforschung des Graduiertenzentrums Sozialwissenschaften der Universität Wien im Raum D im Wiener Museumsquartier. Das Fernziel: Die Entwicklung einer MindMap der Forschungsgegenstände- und -methoden zum Studium „des Internet“.
Lageplan (wir treffen uns dort, wo „digitalks“ steht):
4. Dezember 2008
„Deep Search“ Präsentationen der Tagung online
„Deep Search“ befasst sich mit den sozialen und politischen Dimensionen unserer Navigation durch die Tiefen des Wissens. Wir wollen den Vorgang der Datenkategorisierung untersuchen und fragen, was es bedeutet, die Beziehung zur Welt über digitale Suchtechnologien herzustellen. Jenseits von futuristischen Anwendungen und komplexen Rechenvorgängen verbirgt sich in kognitiven Technologien, die spezifisch für Ergebnisse in einem begrenzten Bezugsrahmen entwickelt werden, eine politische Philosophie in einem scheinbar neutralen Code. In der täglichen Wirklichkeit des Informationsüberflusses kommt es darauf an, derartige Setzungen als solche zu erkennen, und zu begreifen, dass Hierarchien nicht auf wundersame Weise von der Natur selbst hervorgebracht werden. Unscheinbare Dienstprogramme, die sich unauffällig in die Abläufe unserer täglichen Arbeit einfügen, verändern unsere Wahrnehmung und spinnen die Fäden im Gewebe unserer kognitiven Wirklichkeit.
Für zuhause gebliebene gibt’s jetzt die Vorträge online
24. November 2008
Call for Papers Internet Research 10.0 Internet: Critical
The 10th Annual International and Interdisciplinary Conference of the
Association of Internet Researchers (AoIR)
October 7-11, 2009
Hilton Milwaukee City Center
Milwaukee, Wisconsin, USA
As the Internet has become an increasingly ubiquitous and mundane medium, the analytical shortcomings of the division between the online and the offline have become evident. Shifting the focus to the fundamental intermeshing of online and offline spaces, networks, economies, politics, locations, agencies, and ethics, Internet: Critical invites scholars to consider material frameworks, infrastructures, and exchanges as enabling constraints in terms of online phenomena. Furthermore, the conference invites considerations of Internet research as a critical practice and theory, its intellectual histories, investments, and social reverberations. How do we, as Internet researchers, connect our work to social concerns or cultural
developments both local and global, and what kinds of agency may we exercise in the process? What kinds of redefinitions of the political (in terms of networks, micropolitics, participation, lifestyles, resistant or critical practices) are necessary when conceptualizing Internet cultures within the current geopolitical and geotechnological climate?
To this end, we call for papers, panel proposals, and presentations from any discipline, methodology, and community, and from conjunctions of multiple disciplines, methodologies and academic communities that
address the conference themes, including papers that intersect and/or interconnect the following:
- critical moments, elements, practices
- critical theories, methods, constructs
- critical voices, histories, texts
- critical networks, junctures, spaces
- critical technologies, artifacts, failures
- critical ethics, interventions, alternatives.
Sessions at the conference will be established that specifically address the conference themes, and we welcome innovative, exciting, and unexpected takes on those themes. We also welcome submissions on topics that address social, cultural, political, legal, aesthetic, economic, and/or philosophical aspects of the Internet beyond the conference themes. In all cases, we welcome disciplinary and interdisciplinary submissions as well as international collaborations from both AoIR and non-AoIR members.
SUBMISSIONS
We seek proposals for several different kinds of contributions. We welcome proposals for traditional academic conference PAPERS and we also welcome proposals for ROUNDTABLE SESSIONS that will focus on discussion and interaction among conference delegates, as well as organized PANEL PROPOSALS that present a coherent group of papers on a single theme.
DEADLINES
Call for Papers Released: 15 November 2008
Submissions Due: 1 February 2009
Notification: 15 March 2009
SUBMISSION REQUIREMENTS
All papers and presentations in this session will be evaluated in a standard blind peer review.
Format
- PAPERS (individual or multi-author) – submit abstract of 600-800 words
-FULL PAPERS (OPTIONAL): For submitters requiring peer review of full
papers, manuscripts of up to 8,000 words will be accepted for review.
These will be reviewed and judged separately from abstract submissions
- PANEL PROPOSALS – submit a 600-800 word description of the panel
theme, plus 250-500 word abstract for each paper or presentation
- ROUNDTABLE PROPOSALS – submit a statement indicating the nature of the roundtable discussion and interaction Papers, presentations and panels will be selected from the submitted proposals on the basis of multiple blind peer review, coordinated and overseen by the Program Chair. Each individual is invited to submit a proposal for 1 paper or 1 presentation. A person may also propose a panel session, which may include a second paper that they are presenting. An individual may also submit a roundtable proposal. You may be listed as co-author on additional papers as long as you are not presenting them.
PUBLICATION OF PAPERS
Selected papers from the conference will be published in a special issue of the journal Information, Communication & Society, edited by Caroline Haythornwaite and Lori Kendall. Authors selected for submission for this issue have already been contacted prior to the conference.
All papers submitted to the conference system will be available to AoIR members after the conference.
PRE-CONFERENCE WORKSHOPS
On October 7, 2009, there will be a limited number of pre-conference workshops which will provide participants with in-depth, hands-on and/or creative opportunities. We invite proposals for these pre-conference workshops. Local presenters are encouraged to propose workshops that will invite visiting researchers into their labs or studios or locales. Proposals should be no more than 1000 words, and should clearly outline the purpose, methodology, structure, costs, equipment and minimal attendance required, as well as explaining its relevance to the conference as a whole. Proposals will be accepted if they demonstrate
that the workshop will add significantly to the overall program in terms of thematic depth, hands on experience, or local opportunities for scholarly or artistic connections. These proposals and all inquiries
regarding pre-conference proposals should be submitted as soon as possible to both the Conference Chair and Program Chair and no later than March 31, 2009.
Conference Workshops: http://conferences.aoir.org/workshops.htm
CONTACT INFORMATION
Program Chair: Susanna Paasonen, Helsinki Collegium for Advanced Studies
Conference Co-Chairs and Coordinators: Elizabeth Buchanan, Michael
Zimmer, UW-Milwaukee School of Information Studies and Center for
Information Policy Research; Steve Jones, University of Illinois-Chicago
Vice-President of AoIR: Mia Consalvo, Ohio University
Association Website: http://www.aoir.org
Conference Website: http://conferences.aoir.org


