if its on teh interweb it must be true

21. Mai 2009

Heranwachsen mit dem Social Web

Gespeichert unter: ressourcen — Sigrid @ 9:19

Heranwachsen mit dem Social Web:
Zur Rolle von Web 2.0 -Angeboten im Alltag von Jugendlichen und jungen Erwachsenen 

neue Studie vom Hans Bredow Institut auf pdf

Open Access: Vor allem Entwicklungsländer profitieren

Gespeichert unter: Uncategorized — Sigrid @ 9:14

ÖNB archiviert das „österreichische Internet“

Gespeichert unter: ressourcen — Sigrid @ 9:12

ÖNB archiviert das „österreichische Internet“

 futurezone.ORF.at

9. Mai 2009

Internet – ein Massenmedium? Treffen am 10. Juni, 18:30

Gespeichert unter: kommunikation, soziologie, termine, theorie, uni — Schlagworte: , — axel @ 9:42

Thema und Termin für das Treffen der Forschungsgruppe Internetforschung im Juni sind nun fix: Am 10.6 ab 18:30 im Raum D geht’s um eine Frage, die nicht nur MedienwissenschafterInnen beschäftigt, seit das Netz Mitte der 90er über die akademische und TechnikerInnen-Welt hinaus gewachsen ist: Das Internet – ein Massenmedium? Bzw. wo, wann, für wen und für wen nicht?

Das Internet mit dem Begriff ‘Massenmedium’ zu beschreiben mag anachronistisch, die Diskussion über einen einzelnen Begriff überflüssig erscheinen. In einem akademischen Umfeld, in dem Theorien zu Massenmedien, vor allem ihren zahlreichen ‘Wirkungen’ auf Individuen und in der Gesellschaft, eine zentrale Rolle spielen, ist die Frage jedoch alles andere als irrelevant. Wie sollen wir heute umgehen mit all diesen Theorien, welchen Erklärungskraft haben sie noch für eine Gesellschaft, in der die ‘klassischen’ Massenmedien zusehends in einem multimedialen, multifunktionalen, mulitdirektionalen Kommunikationsnetz aufgehen?

Diesen Fragen werden wir an besagtem Termin im Raum D des Museumsquartiers nachgehen. Eine befriedigende Antwort ist kaum zu erwarten, wohl aber ein Eindruck von der möglichen Tragweite dieser Frage, nicht zuletzt für jenes Fach, dass sich über den Begriff der ‘Massenmedien’ definiert: die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft.

Wir freuen uns auf eine lebendige Diskussion, die durch einen kurzen Input durch mich zu den dazu bisweilen gegeben Antworten aus dem sozialwissenschaftlichen Establishment eingeleitet wird.

Wer den Raum D nicht kennt: Auf Digitalks.at ist die Anfahrt beschrieben!

7. Mai 2009

Internetforschung im MQ

Gespeichert unter: termine — Sigrid @ 8:56

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Fotos von unserem letzen Treffen am 6.5.

von hier

1. Mai 2009

Nächstes Treffen: 6.5., ab 18:30 Uhr im Raum D

Gespeichert unter: termine — Schlagworte: , , , — digiom @ 12:31

Am Mittwoch, dem 6.5. ist es wieder soweit: Auf Einladung von Transforming Freedom trifft sich die Gruppe Internetforschung zum dritten Mal in diesem Frühjahr im Raum D im Quartier für digitale Kultur (QDK) im Museumsquartier. Ab 18:30 Uhr geht es los – den Input liefert diesmal Olivio Sarikas, der sein Dissertationprojekt „Vivid Pose“ vorstellt – die Treffen sind offen, es darf also jede/r hinzustoßen!

Vivid Pose – Wie Flickr die Erzähleweise der privaten Fotografie verändert

Flickr ist eine Web 2.0 Seite und somit eine social-media Format, dass auf die intensive Interaktion der Communtiy ausgelegt ist. Wer seine privaten Fotos auf Flickr lädt macht sie zu öffentlichen Fotos und muss sich, vielleicht das erste mal in seinem Leben, mit Bildrecht und Öffentlichkeitswirkung auseinandersetzen. Flickr ist eine Kulturmaschine. Vorgestaltet, mit Regeln und Design versehen, zwingt es den User in einen Mechanismus der Flickrästhetik. Die Fotos des Users werden in einen bunten Strom mit den Fotos der anderen User geschmissen. Im Flusserschem Sinne gefressen, verdaut und wieder ausgeschieden erscheinen die Fotos ohne Kontext, ohne Betreuung durch den Autor, an völlig anderen Orten, teils an Un-Orten, um dort von neuem gefressen, verdaut und ausgeschieden zu werden. Der User verliert die Kontrolle über seine Bilder und kann sie, möchte er sich dem Spiel anschließen, nur zurückgewinnen, in dem er seinen Fotos an den Maschinenklang der Flickrwelt anpasst. Die frage ist nun ob er dadurch sich selbst und seine Geschichte in der Flickrwelt vergisst, sie vielleicht sogar vorher schon abstreift um überhaupt in die Flickrwelt eindringen zu können.

Wer den Raum D nicht kennt: Auf Digitalks.at ist die Anfahrt beschrieben!

Vortrag J. D. Bolter: Facebook,YouTube, ARGs

Gespeichert unter: termine — Sigrid @ 8:50

Facebook,YouTube, ARGs und die Avantgarde als Lebenspraxis

Vortrag & Diskussion

Jay David Bolter

Co-Director des Wesley Center for New Media,  Georgia Institute of
Technology. Autor von Windows and Mirrors (mit Diane Gromala), Writing
Space und Remediation (mit Richard Grusin).

19. Mai 2009, 19:30
Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft
Schreyvogelsaal (Vortrag), Jura-Soyfer-Saal (Stream)
Hofburg, Batthyanystiege
1010 Wien

Begrüßung:
Klemens Gruber
Moderation: Jana Herwig

Es gibt offenes WLAN vor Ort. Die Webstream-URL wird vor Beginn des
Vortrags angekündigt: http://tfm.univie.ac.at

In Zusammenarbeit mit net culture lab
http://lab.netculture.at/

Unsere gegenwärtige Medienkultur ist von zwei Formen der Mediatisierung geprägt, denen zwei grundverschiedene Ordnungen des Sehens, der Blickregimes (scopic regimes) und damit der ideologisch gefärbten Weisen, die Welt darzustellen, entsprechen:

Die erste Form, Transparenz, finden wir etwa in(Mainstream-)Unterhaltungsfilmen, Fernsehdramen und einer  Vielzahl von Nachrichtenmedien, d.h. überall wo eine transparente Darstellung der mediatisierten ‚Wirklichkeit’ angestrebt wird. Die zweite Form, die Hypermediatisierung, erkennt man in avantgardistischer Kunst, aber
auch in neuen digitalen Applikationen, etwa klassischen Web 2.0-Anwendungen wie Facebook und YouTube oder in Alternate Reality Games (ARGs), welche mit und über verschiedene Medien hinweg (z.B. Webseiten, Email, Telefonanrufe) gespielt werden.

Nur mitunter ironisch stellt sich der Vortrag der Frage, ob diese neuen populären Medienformen nicht endlich die historische Aufgabe der Avantgarde erfüllen könnten, nämlich die Kunst in die Lebenspraxis zu verwandeln.

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