Bernhard Rieder macht sich in einem Posting Gedanken über aktuelle Web 2.0 Literatur und über deren wissenschaftliche Relevanz: dass sie nämlich wenig Neues bringt, speziell aus wissenschaftlicher Sicht und eher im populärwissenschaftlichen Teil des Bücherregals zu finden ist. Anlass dafür ist Clay Shirky’s aktuelles Buch “Here Comes Everybody: The Power of Organizing without Organizations”.
The book is part of an every growing pile of Web 2.0 literature that could be qualified as “popular science” – easily digestible titles, generally written by scholars or science journalists, which are generally declaring the advent of a new age where old concepts no longer apply and everything is profoundly transformed (knowledge, education, the economy, thinking, wisdom, organization, culture, journalism, etc.).
Bernhard fasst “seine Probleme” mit dieser Literaturgattung in sechs treffenden Thesen zusammen. Ich habe mich in letzter Zeit nicht sehr intensiv mit Web 2.0 Literatur beschäftigt, kann die Kritik (vielleicht gerade deshalb) aber sehr gut nachvollziehen. Beim browsen durch die Buchhandlungen ergibt sich auch bei mir zu oft der Eindruck bzw. die Erinnerung an Bücher wie Nicholas Negropontes Total Digital oder Esther Dysons Release 2.0 – Die Internet-Gesellschaft. Diese Bücher waren vieleicht in Management- und Entscheider- Kreisen wichtig, für ein wissenschaftliches Publikum aber weitgehend irrelevant.
Bernhards Literaturtipp: “Digital Formations” von Robert Latham und Saskia Sassen
Eingetragen unter:literaturempfehlung, web 2.0 , dyson, Literatur, negroponte, rieder, sassen, web 2.0
[...] War wieder mal Zeit im Blog der Forschungsgruppe Internet etwas zu Web 2.0 Literatur zu posten. Check it out. [...]
oder auch: Everything is Miscellaneous von David Weinberger; die Bibliotheksvariante von Total DIgital