if its on teh interweb it must be true

17. Dezember 2007

Social Networks – akademisch relevant?

Gespeichert unter: kommunikation, kultur- und sozialanthropologie — Peter @ 11:53

Die Mailingliste der Association of Internet Researchers steht in Bezug auf Quantität der guten alten nettime Mailingliste der späten 1990er um wenig nach. Aber heute bzw. gestern gings besonders rund. Auslöser war ein Artikel in der Washington Post: About Facebook! Forward March!. In dem Artikel geht es um die akademische Beforschung von Social Networks a la MySpace, Facebook, etc. Warum der Artikel so viel Aufregung auslöst ist wird gleich zu Beginn klar:

The race is on — to an extremely obscure wing of the ivory tower. Who will own the study of the social networking sites? Is it computer science or behavioral science? Is it neuropsychology or artificial intelligence? PhDs around the country are trying to figure out, in their esoteric and socially awkward way, how to get in while the getting’s good.

Viel Kritik muss danah boyd (über die ich bei mir schon geschrieben habe und die auch hier verlinkt ist) einstecken aber auch die AoIR gesamt: zu elfenbeinturm, zu schnelllebig, zu jung, zu unwissenschaftlich.

Literaturrecherche im Web

Gespeichert unter: dissertation, methoden, ressourcen — Schlagworte: , , — Sigrid @ 5:36

Bildungsforschung.org ist ein relativ neues peer reviewed open access Journal; die aktuelle Ausgabe zum Thema Technologie verändert die Bildungsforschung (hrsg. von Peter Baumgartner & Sandra Schaffert) ist grade erschienen. Interessant ist vielleicht der Beitrag Professionelle Literaturrecherche und -verwaltung im Web von Sandra Schaffert. Netürlich gehe ich davon aus, dass Ihr wisst, wie man recherchiert – ich habe hier allerdings auch ein paar neue Sachen erfahren. Auch erläutert Schaffert ein wenig zu Bibliografieverwaltung im Web 2.0. Hierbei geht es einerseits darum, eine eigene online Bibliographie aufzubauen, andererseits diese aber auch anderen Nutzern zugänglich zu machen, bzw. andere „Benutzer in den Aufbau und die Pflege einer gemeinsamen Wissensbasis einzubeziehen“.

Darum gings mir, als ich diesen Blog eingerichtet habe. Aber auch beim Einrichten meiner Online-Bibliographie zum Themenbereich Media Literacy/New Literacies in CiteULike, die ihr hier einsehen könnt. Leider habe ich die Datenbank allerdings noch nicht konsequent um eigene Notizen erweitert, bin gespannt, ob ich je dafür die Zeit finden werde. Ich finde es spannend, in den Bibliographien anderer User zu stöbern, die an ähnlichen Themen wie ich interessiert sind – in CiteULike gibt es zB einen einzigen User oder Userin, deren Interessen sich ziemlich mit den meinen decken. Leider, wie Schaffert auch anführt, wird dieses Service erst wenig von deutschsprachigen Nutzern benutzt. Gerade, wenn man sich in der Forschung mit dem Internet beschäftigt, denke ich, sollte man auch die neuen Tools nutzen, die das Web bietet, oder sie zumindest ausprobieren, oder habt Ihr keine Lust? Ich sehe meine Partizipation im Web und bei diversen social software Netzwerken auch als Eigenexperiment, durch das ich wertvolle Erfahrungen mache bzw viel über das Internet lerne. Ich bin neugierig, inwiefern diese sich als Lernwerkzeuge tatsächlich bewähren. Ich entwickle auch bestimmte Präferenzen. So ziehe ich Blogs eindeutig Wikis vor, Facebook finde ich bislang für meine Zwecke ziemlich unnötig, usw.

online forschen

Gespeichert unter: literaturempfehlung, methoden — Sigrid @ 10:32

Die University of Leicester unterstützt diese WebSite: Exploring online research methods

mit vielen Informationen, zB Literaturhinweisen, Glossar und Fallbeispielen.

Es gibt auch ein Kapitel zum Selbststudium (Self-Study), wo viele Hinweise für online-Forschung gegeben werden, bis hin zur Erstellung von Fragebögung, Durchführung von Interviews und technischen Tips.

10. Dezember 2007

„Information – Innovation“

Gespeichert unter: dissertation, termine, theorie — Schlagworte: — Sigrid @ 11:36

Einladung von Prof. Dr. Manfred Fassler zu einem Doktorandentreffen an der Angewandten:

Ich möchte Sie und die anderen Doktoranden und Doktorandinnen einladen zum Treffen der Doktoranden an der Universität für angewandte Kunst, Wien, Postgasse 6, am 13. und 14.12.2007. Das Treffen steht unter dem Titel: „Information – Innovation“. Wir werden beginnen mit einem Vortrag meinerseits zu „Smart Populations“, in dem ich mein triadisches Konzept der Veränderungs- / Innovationsprozesse darlegen werde. Danach werde einige Wiener und Frankfurter Doktoranden vortragen.

Demoscene Meeting

Gespeichert unter: termine — Schlagworte: — Sigrid @ 11:33

Am kommenden Freitag, 14.12.2007 findet um 19:30 Uhr im werkzeugH das nächste Demoscene Meeting – Demoscene Meeting0010 – statt, zu dem ich Euch ganz herzlich einladen.

Ort: werkzeugH (Wien 5, Schönbrunnerstraße 61)
Eintritt frei! www.dvision.at

Beim Demoscene Meeting0010 werden wir thematisch den Frage nachgehen: Was sind Demos? Warum Demos und nicht Animationen? Welche Motivationen veranlassen Demosceners dazu, soviel Zeit und Aufwand in das Kreieren von Demos zu investieren.

Wir haben dafür eine sehr interessante Demoscene-Persönlichkeit eingeladen: Gergely ‘gargaj’ Szelei von den ungarischen Demogruppen Conspiracy / Ümläut Design . ‘gargaj’ hat sich nicht nur als Multitalent und Allrounder [coder, musician, graphic artist] in der internationalen Demoscene einen Namen gemacht hat, sondern ist auch in unterschiedlichste Demoscene Aktivitäten involiert – z.B. organizer der Demoparty Function, Demoscene Outreach – unter anderem bei PIXAR Animation Studio, etc.

Feel free to spread the news & see YOU in werkzeugH on Friday!!!

(von gina)

„Virtuell informiert“: Das Internet im medizinischen Feld.

Gespeichert unter: konferenzen, uni — Schlagworte: — Sigrid @ 9:45

„Virtuell informiert“: Das Internet im medizinischen Feld. Untersuchung von Rolle und Auswirkungen des World Wide Web als Quelle für Gesundheitsinformationen im österreichischen medizinischen Kontext (VIRINFO)
Das Institut für Wissenschaftsforschung veranstaltet seine Abschlusskonferenz zum Forschungsprojekt „Virtually Informed: The Internet as (New) Health Information Source“ eine Konferenz mit dem Titel:
“Virtually Informed: The Internet in the medical field”

25/26 Januar 2008 in Wien, Altes AKH Campus
German presentation and plenary discussion on the 24 January 2008

Ausführliche Info zu Keynote speakers, Abstract und Call for Papers gibt es hier auf “Virtually Informed“

(von Astrid)

9. Dezember 2007

Web Studies

Gespeichert unter: kommunikation, literaturempfehlung, methoden, soziologie, theorie, web 2.0 — Sigrid @ 3:10

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Ich beginne diesen Blog mit einer Buchempfehlung: Web.Studies (2nd edition) herausgegeben David Gauntlett und Ross Horsley.

David Gauntlett ist Soziologe und derzeit Professor für Media and Communications at the School of Media, Arts and Design, University of Westminster in London. Seine Website theory. org ist auch interessant, es findet sich hier viel Nützliches und Witziges.

Das Buch Web.Studies war vor mehreren Jahren mein Einstieg in die Internetforschung, und ich denke es ist noch immer ein gutes Buch, um sich einen Überblick über verschiedenste Fragestellungen zu verschaffen. Online findet sich u.a. das Einführungskapitel von David Gauntlett und das Inhaltsverzeichnis.

Was ist das Interweb?

Interweb (sometimes deliberately misspelled intarweb(s)) is a sarcastic term used to indicate inexperience by intentionally and incorrectly merging the Internet and the World Wide Web. The joke is that the correct casual name for the World Wide Web is „the Web,“ which is part of „the Internet,“ and content found on the Web can be said to be either „on the Web“ or „on the Internet.“ „Interweb“ implies a naive confusion of these two terms.

The term interweb originated as the hacker culture response to the ever-increasing influx of inexperienced users to the Internet’s forums and chat rooms. Whereas the Internet had previously been the exclusive domain of the tech-savvy, it was now attracting millions of newcomers (newbies) who were now participating in it (often with poor netiquette). Referring to the Internet as the interweb mocks the inexperience and ignorance of these newcomers, whose lack of understanding of the workings of the ‘net would often amuse or annoy the more experienced. The term interweb is also used in an ironic or post-modern manner by those who understand the full meaning and implications of the word.

von Wikipedia

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